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Nachrichten über unsere Friedhöfe

Die Friedhöfe in Israel machen uns immer wieder Sorgen. In Haifa musste der Sohn unseres treuen Adnan einsehen, dass er mit der Aufgabe nicht klar kam, und kündigte. Dank der Hilfe von Yossi Ben Artzi haben wir nun einen professionellen Gärtner gefunden, der den Friedhof mit seinem Team schon mal gründlich aufgeräumt und die wuchernden Pflanzen zurückge­schnitten hat - selbst zerbrochene Kreuze konnte er reparieren. Wir sind gespannt, ob sich unsere Vorstellung, die Bepflanzung des Friedhofs wieder auf die Konzeption der alten Temp­ler zurückzuführen, umsetzen lässt. Diese hatten den Friedhof so angelegt, dass keine Bewäs­serung notwendig war. In Haifa kommen z.B. Oliven-, Johannisbrotbäume und Palmen ohne die Bewässerung im Sommer aus, wenn sie einmal angewachsen sind - ebenso Sträucher wie Rosmarin und Lavendel. Da die Bewässerung in Israel sehr teuer ist, legen wir mehr Wert darauf, dass der Friedhof professionell gepflegt wird, als dass viel Wasser verbraucht wird.

Dagegen sind wir derzeit mit dem Gärtner in Jerusalem nicht sehr glücklich - der Besuch von Dr. Jakob Eisler und Uli Gräf, die Anfang Februar für ihre große Dokumentation der Temp­ler-Friedhöfe extra für eine Woche nach Israel gereist sind, brachte einige Unzulänglichkeiten zutage. Zwei Bäume waren in einem Sturm umgestürzt und einfach so liegen geblieben; insgesamt sah der Friedhof leider ziemlich verwahrlost aus - aus der Ferne ist die Betreuung eben nicht ganz einfach und Reisen waren in den vergangen beiden Jahren ja auch nicht mög­lich. Außerdem ist die historische Umfassungsmauer durch Schnee und andere winterliche Witterungseinflüsse einige Meter eingebrochen. Hiermit sind wir einmal mehr auf unseren Freund in Jerusalem angewiesen, der sich für uns um Handwerker kümmern kann - und ganz billig wird die Reparatur bzw. die Stabilisierung auch nicht werden. Fazit: es wird wieder Zeit für eine Friedhofsreise!

Karin Klingbeil

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