Treffpunkt - Gemeinde aktuell

Jahresrückblick 2006

Kanufahren auf dem Regen (2. bis 5. Juni)

Schlechtes Wetter und Kälte erwarteten wir eigentlich, als wir am Freitagmittag, dem 2. Juni, in Richtung Bayern aufbrachen, aber Lust auf Kanufahren hatten wir trotzdem. Nach einer langen und anstrengenden Autofahrt machten wir uns erst einmal daran, die Zelte auf unserem Campingplatz aufzubauen. Nach einigen Aufbruchschwierigkeiten erreichten uns auch die letzten pünktlich zum Abendessen, das wir gemeinsam zubereiteten. Anschließend wurden die Zelte aufgeteilt und eingeräumt und ein Lagerfeuer angefacht, wo wir in fröhlicher Runde den Abend verbrachten.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück, gegen neun Uhr, fuhren wir zum Ausgangsort unserer ersten Etappe auf dem Wasser, wo wir Boote, Schwimmwesten und Zubehör bekamen und sich ein weiterer Teilnehmer, ein Freund des Organisators Sven Wessner, zu uns gesellte. Wir ließen die sechs Boote zu Wasser und fuhren los, in jedem Boot zwei Mann.

Auf der ersten Etappe gab es glücklicherweise nur ein Wasserwehr, um das es die Boote herumzutragen galt. Auch das Wetter spielte mit: Die Sonne kam zum Vorschein. Am besten war allerdings der anfangs noch gefürchtete Wasserpegel, der die Boote schnell vorantrieb und einen nie auf Grund laufen ließ, wie es im letzten Jahr so oft der Fall gewesen war. Zu Mittag ließen wir uns sogar ein gutes Stück einfach nur treiben, während wir vesperten. Am frühen Nachmittag, viel früher als erwartet, trafen wir nach 22 Kilometern zurückgelegter Strecke am Zielpunkt an. Nachdem wir nach mehreren Telefonaten auch die Handynummer von Rolf Hänel herausgefunden hatten, der die Fahrer abholen sollte, deren Autos noch am Ausgangspunkt standen, ketteten wir die Boote zusammen und gingen noch in der menschenleeren Stadt in ein Eiscafé, bis die Fahrer ihre Autos geholt hatten. Kanufahren auf dem RegenDen Abend verbrachten wir mit einem Barbecue und anschließendem Kartenspielen. Der erwartete Regen blieb aus, die Nachwirkungen der Sonne waren jedoch deutlich auf einigen Gesichtern und Unterarmen in leuchtendem Rot zu erkennen.

Auch am nächsten Tag gab es nur einige Minuten leichten Nieselregen, die Sonne blieb jedoch meistenteils aus. Diesmal standen wir etwas später auf und nach der üblichen Prozedur fuhren wir wieder auf dem Regen. Dieses mal war die Strecke wohl etwas anspruchsvoller, denn gleich zu Beginn wurden zwei Teilnehmerinnen etwas nass. Im Verlauf des Tages kamen wir an mehreren Wehren vorbei, bei denen wir oftmals aussteigen mussten und das Boot über Land schleppen. Als wir wieder mal alle Boote aus dem Wasser ziehen wollten, wurden zwei mutige Bootsinsassen wohl etwas übermütig und versuchten das Wehr im Boot zu überwinden, was ihnen auch größtenteils gelang. Dann saßen sie jedoch auf einem Stein auf, und im Versuch sich zu befreien kenterte das Boot. Gottseidank passierte Andrea Mutschlechner und Christine Klingbeil in ihrem Leichtsinn nichts. Unsere Kanustrecke führte uns schließlich an unserem Campingplatz vorbei, von wo aus wir nach Plan eigentlich noch fünf Kilometer hätten fahren sollen. Da aber einige schon etwas nass waren und fast alle etwas müde, wurde ziemlich einstimmig beschlossen die Etappe etwas zu verkürzen und wir blieben kurzerhand am Campingplatz, wo wir den letzten Abend wieder fröhlich am Lagerfeuer beschlossen.

Am Montagmorgen war dann erstmal Taschen packen und Zelte abbauen angesagt und so starteten wir erst mittags zu unserer letzten Etappe, die wir relativ ereignislos ohne größere Schwierigkeiten hinter uns brachten. Am Ende putzten wir die Boote, verabschiedeten uns und fuhren heim. Es waren schöne 4 Tage und ich freue mich schon aufs nächste Jahr.

Frieder Hammer

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