Treffpunkt - Gemeinde aktuell

Jahresrückblick 2006

Ein Sommerfest auf der Terrasse (29. Juli)

Unsere schöne Freiterrasse wird bei Templer-Veranstaltungen leider viel zu selten benutzt, meist stehen die Wetterverhältnisse dem entgegen. Nun war uns aber am 29. Juli der Wettergott ausnahmsweise sehr wohl gesonnen, so dass unser Sommerfest, das letzte Gemeindetreffen vor der Ferienzeit, keine besseren Voraussetzungen hätte haben können. Die laue Abendluft lockte alle Besucher aus dem Klubraum auf die Terrasse, so dass es bei der großen Zahl der Anwesenden bisweilen ein wenig eng zuging. Ein Sommerfest auf der TerrasseDoch das nahm jeder gern in Kauf, zumal man sich von den an einer langen Tischfront aufgebauten Salatvariationen in einer Anstehreihe zügig bedienen konnte und die beiden jungen Grillmeister ihre Fleisch- und Wurstspezialitäten erstaunlich schnell fertig gebraten hatten.

Das Sommerfest hatte in diesem Jahr seine besondere Note durch ein kurzes Kammerkonzert am Nachmittag erhalten. Es war ein besonderer Genuss, die inzwischen erreichte hohe Leistungsstufe unserer Violinistin Irina Hornung unter der bewährten Begleitung ihrer Mutter Rumi am Flügel erleben zu können. Die Beiden trotzten nicht nur der glühenden Wärme im Gemeindesaal, sondern ließen sich auch nicht durch das Abendgeläut unserer Nachbarkirche und das durchdringende Martinshorn der Polizei aus dem Takt bringen. Die Gäste, die ich mitgebracht hatte, lobten diese musikalische Ouvertüre des Abends in den höchsten Tönen und baten, sie beim nächsten musikalischen Ereignis wieder zu benachrichtigen.

Es war übrigens festzustellen, dass sich erstaunlich viele Gäste unter den anwesenden Gemeindemitgliedern befanden. Es zeigt sich dabei, dass solche Veranstaltungen manchen Freunden des Tempels Gelegenheit geben, in ungezwungener unterhaltsamer Weise unser Gemeindezentrum zu erleben. Es liegt ja wohl an uns, daran zu denken, öfters einmal Bekannte und Freunde zum Mitkommen zu begeistern. Wir können damit zeigen, dass wir keine »geschlossene Gesellschaft« sind und auch keine sein wollen.

Ein solches Sommerfest benötigt eine Menge Überlegung, Vorbereitung und Organisation. Es müssen immer willige Kräfte da sein, die diese Arbeiten auf sich nehmen. Den Templerfreunden, die uns den schönen stimmungsvollen Abend Ende Juli geschenkt haben, sei unser herzlicher Dank gesagt. Ich hatte in keinem Augenblick das Gefühl, dass etwas zu bemängeln wäre. Es war an alles gedacht worden, nicht zuletzt an einen lecker-süßen Nachtisch sowie daran, dass bei einbrechender Dunkelheit auch Teelichter auf die Tische kamen. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Sommerfest.

Peter Lange

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