Treffpunkt - Gemeinde aktuell

Jahresrückblick 2006

Diavortrag über Armenien (27. Januar)

Am 27. Januar berichtete Wolfgang Blaich über Armenien - ein kleines Land mit uralter Geschichte und Kultur, versteckt hoch im Kaukasusgebirge. Er zeigte Bilder, durch die uns wunderschöne Berglandschaften, alte kirchliche Bauten und die Realität der postsovietischen Zeit mit ihren Zeichen des Verfalls und aufkeimender Zukunft entgegentraten.

Die Geschichte Armeniens reicht bis 2 000 vor Christus, als es dort einen Staat Urartu gab, der über riesige Gebiete herrschte. Später, im 4. Jahrhundert, wurde Armenien zum ersten christlichen Staat, noch bevor Konstantin das Römische Reich zu einem christlichen Imperium machte. Die Armenische Orthodoxe Kirche ist auch jetzt die führende religiöse Kraft des Landes.

Das Land hat beinahe keine Mineralressourcen, von den 3 Millionen Einwohnern wohnen die meisten in der Hauptstadt Eriwan, die übrigen sind über die Landschaft dünn zerstreut. Aber was das Land einmalig macht, ist seine Geschichte, sein kulturelles Gut. Heimgesucht von Kriegen und Erdbeben, schrumpfte das Land: Die Türken halten den Heiligen Berg Ararat besetzt, auf dem Noah vermutlich seine Arche an Land führte. Die Vertreibungen und Misshandlungen, besonders im türkischen Teil des Landes, führten zu einer massenhaften Auswanderung.

Die armenische Diaspora schenkte der Welt berühmte Künstler und Financiers. Der letzte Krieg mit Aserbeidschan schnitt Armenien vom Kaspischen Öl ab und verursachte eine Energiekrise. Aber Armenier sind Überlebenskünstler und haben noch viel zu vermitteln.

Einen winzigen Teil davon konnten wir erleben, als Frau Blaich uns zeigte, wie wir unsere eigene Energie beherrschen und Liebe weitergeben können. Vielen Dank.

Helene Pankratz

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