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Anschlagbrett

Deutschland, Israel und der Nahe Osten

Im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungen zur Erinnerung an 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland findet im Herbst 2021 unter der o.g. Überschrift eine Vortragsreihe der Evange­lischen Akademie Bad Boll in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hos­pitalhof und weiteren Kooperationspartnern statt, die sich mit der Konfliktregion des Heiligen Landes im Schnittpunkt religiöser und politischer Interessen befasst. Die Veranstaltungen fin­den im Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart, statt; sie beginnen jeweils um 19.00 Uhr und sind kostenfrei. Eine Reservierung ist erforderlich, entweder auf der Homepa­ge des Hospitalhofs oder telefonisch unter 0711/2068-150.

Den Auftakt macht am 21. September der Journalist und Buchautor Joseph Croitoru mit dem Vortrag »Al-Aqsa oder Tempelberg - der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten«.

Am 30. September spricht der Politologe und Journalist Klaus Hillenbrand über »Fremde im neuen Land - deutschsprachige Juden in Palästina/Israel«.

Am 20. Oktober geht es unter dem Titel »Von Jerusalem nach Berlin« um den bekannten deutsch-israelischen jüdischen Religionshistoriker Gershom Sholem und dessen Rolle als moralische Instanz im Nachkriegsdeutschland; Referent ist Noam Zadoff, Assistenzprofessor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck.

Über »Protestantische Kirchen im Nahen Osten« spricht am 27. Oktober der Theologe und Judaist Uwe Gräbe, ehemals Jerusalemer Propst und heute Geschäftsführer des Evangeli­schen Vereins für die Schneller-Schulen.

Der Vortrag »Halbmond und Hakenkreuz - das Dritte Reich, die Araber und Palästina« widmet sich am 10. November der unheilvollen Zusammenarbeit zwischen Nationalsozialisten und arabischen Politikern. Referent ist Privatdozent Dr. Martin Cüppers, wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart.

Am 23. November erläutert der uns bestens bekannte Historiker Dr. Jakob Eisler den »Bei­trag der Württemberger zum Aufbau des ‚Heiligen Landes‘ im 19. Jahrhundert«. Wir sind sicher, dass die Geschichte der Templer und ihrer Siedlungen in Palästina darin eine besonde­re Rolle spielen wird.

Den Schlusspunkt bildet am 2. Dezember ein Vortrag über die Krise der türkisch-europäi­schen Beziehungen und Erdogans Annäherungen an den Nahen Osten. »Güle Güle Avrupa?« (Auf Wiedersehen Europa?) lautet der Titel; Referent ist Thomas Diez, Professor für Internatio­nale Beziehungen an der Universität Tübingen.

Jörg Klingbeil

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