Treffpunkt - Gemeinde aktuell

Jahresrückblick 2013

Dankfest - einmal ganz anders (6. Oktober)

Als wir am Dank­festsonntag von der Autobahn in die nasskalten Nebelschwaden Degerlochs ein­­bogen, befürchteten wir, dass sich nur wenige Teilnehmer zu einem Besuch ins Templer-Gemeindehaus einfinden würden. Weit gefehlt! 70 hatten sich angemeldet, 98 kamen tatsächlich und füllten den wunderschön zum Erntedank geschmückten Saal.

Wie immer brachten Rumi und Irina Hornung (Klavier und Violine) den Saal durch ihre Musik zur Ruhe, wo sich danach gespannte Erwartung breit machte, denn statt des üblichen Ablaufs des Dankfestes war für heute ein anderes Programm vorgesehen: Ein Jugendsaal.

Dankfest - einmal ganz anders

Frieder Hammer, Melanie Henker, Marcel Henker, Christine Klingbeil, Pedro Lourenzo, Inga Reck-Hurioglu und Hanna Thaler, unsere jungen Mitglieder, hatten zugesagt, diesen besonderen Jugendsaal zu gestalten, obwohl es ihnen bewusst war, dass sie sich nicht zur ­gemeinsamen Planung werden treffen können. Dafür blieben nur E-Mails.

Das Thema »der Dank« war vorgegeben.  Dankfest - einmal ganz andersWürde es da Wiederholungen geben? Diese Gefahr sprachen sie alle an, denn für sie schloss der Dank vor allem Beruf, Gesundheit, Freunde und Familie ein. Überraschend war, wie jede(r) ein eigenes Thema fand und es lebhaft begründete. Gute Gedanken!

Damit es nicht zu eintönig wurde, hatte das junge Team geschickt zwischen die Beiträge Verse aus vier Liedern unseres Gesangbuches gewählt, die wir alle miteinander sangen. Recht berührend waren dann noch die beiden im Sprechgesang der Rapmusik vorgetragenen religiösen Texte durch Immanuel Wahl (Gesang), der sich und Frieder Hammer (Rap) am Klavier begleitete. Der ganzen Jugendgruppe möchte ich an dieser Stelle herzlich danken.

Was wäre ein Dankfest ohne Darstellung?  Dankfest - einmal ganz andersSind die Kinder doch unser schönstes Geschenk. Wolfgang Blaich fand für die kleine Sophie Klingbeil und ihre Eltern bei der »Darstellung« gute Worte, die er ihnen mit auf den Weg gab. Rumi und Irina ließen die Feier ausklingen.

Danach versammelten wir uns zum Mittagessen, und weil wir so zahlreich waren, musste im Saal und oben im Clubraum eingedeckt werden. Wie es Grid Lange zusammen mit ihrer bewährten Küchen­crew fertig brachte, alle mit einem hervorragend mundenden Mahl satt zu bekommen, blieb uns ein Rätsel. 100 Personen - auf einmal - mit Essen zu versorgen, bedeutet einfach Stress in der Küche. Aber hier sei der Einwand erlaubt, dass es für das Team äußerst hilfreich wäre, wenn möglichst jeder sich zum Essen anmelden würde, um beruhigt das Ganze managen zu können.

Ein weiteres Highlight war der Vortrag  Dankfest - einmal ganz andersvon Dr. Jakob Eisler, der »Neue (alte) Bilder vom Templerleben in Palästina« zeigen konnte und der es immer wieder versteht, durch sein fundiertes Wissen und genaue Kenntnis die Bilder zum »Sprechen« zu bringen, wobei er sie zusätzlich mit lebhaft vorgetragenen Geschichten untermalt. Ver­gnüglich anzuhören war die Erzählung über die verschlungenen Lebenspfade des Barons Plato von Ustinov als Dreingabe.

Die vielen mitgebrachten leckeren Torten und Kuchen erlaubten die Bestückung zweier Kuchen­büfetts. Sie hätten einer Konditorei Konkurrenz machen können.

Freudig hatten wir zu Beginn der Dankfestfeier den künftigen Tempelvorsteher Mark Herrmann, seine Frau Marianne und Harald Ruff in unserer Mitte begrüßt. Die Erkenntnis, dass die TGD zwar nur eine kleine, aber sehr lebendige Gemeinde ist, werden sie mit nach Australien nehmen.

Brigitte Kneher

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