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40 Jahre Lothar-Christmann-Haus

Mit leichter Verspätung wollen wir auch in der »Warte« an das 40-jährige Bestehen des Lothar-Christmann-Hauses erinnern, war doch die Tempelgesellschaft mit dieser großen Senioren­wohnanlage in Hoffeld von Beginn an eng verbunden. Die Tempelgesellschaft hatte den Bau des Hauses durch ein Darlehen unterstützt und sich dafür das Belegungsrecht für zehn Plätze gesichert. Hiervon wurde anfangs auch eifrig Gebrauch gemacht; zahlreiche ältere Gemeinde­mitglieder haben dort ihren Lebensabend verbracht. Augenblicklich leben nach dem Tod von Ilse Fast dort nur noch zwei Gemeindemitglieder. Am 17. November 2016 feierte das Lothar-Christmann-Haus nun sein 40-jähriges Bestehen. Nach der Begrüßung durch die Heimleiterin Elisabeth Dittrich ließ ihr Ehemann Jürgen Dittrich, der Geschäftsführer der Trägergesellschaft Pasodi, die Geschichte des Hauses Revue passieren. Dabei ging er vor allem auf die vielen strukturellen Veränderungen des Hauses ein, insbesondere aufgrund der wachsenden Ansprü­che an das altersgerechte Wohnen. So wurden ab 1987 sukzessive Einzelzimmer eingerichtet, was keineswegs selbstverständlich gewesen sei. Inzwischen wurden aber auch einzelne Ap­partments zusammengelegt, um größere Einheiten zu schaffen. Derzeit stehen 135 betreute Wohnungen und 87 vollstationäre Pflegeplätze zur Verfügung. Auch Bezirksvorsteherin Brigitte Kunath-Scheffold erinnerte in ihrem Grußwort an den Weg des Hauses vom Altersheim zur Seniorenresidenz, das heute für Hoffeld ein unverzichtbarer Ort der Begegnung und der Dienstleistung sei. Hierzu haben auch die 1996 eröffnete Postagentur beigetragen, ebenso das hauseigene Schwimmbad, das beliebte öffentliche Hoffeld-Café und zahlreiche kostenlose Konzerte und andere Veranstaltungen, die regelmäßig im Haus stattfinden. Auch äußerlich wurde der Wandel vor kurzem dokumentiert: Das Verkehrsschild »Altersheim« wurde nach Protesten der Bewohner gegen das Schild »Seniorenwohnanlage« ausgewechselt, was auch Elisabeth Dittrich treffender fand. Unabhängig von der Bezeichnung wünscht auch die Tempel­gesellschaft dem Haus, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen Bewohnerinnen und Bewohnern für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

Jörg Klingbeil

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