Treffpunkt - Gemeinde aktuell
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Kinderbetreuung
Auch am 4. Dezember werde ich parallel zum Gemeindenachmittag (ab 15 Uhr) wieder eine Kinderbetreuung anbieten. Es gibt immer etwas zu basteln - und wenn ihr auch noch eigene Vorschläge habt, die wir hier zusammen in die Tat umsetzen können: umso besser!
Ich würde mich freuen, wenn ich nicht alleine basteln müsste, sondern noch ein paar Kinder dazu kämen! Hinterher gibt es natürlich für alle, wie auch für die, die am Gemeindenachmittag teilnehmen, Kaffee, Tee, Kakao, Saft und Kuchen!
Kerstin Kloß
Ferienlager Schluchsee/Seebrugg
Das diesjährige Jugendlager (30.7.-10.8.) führte die Teilnehmer tief in das Herz des Schwarzwaldes, genauer gesagt zum Schluchsee. Die Teilnehmerliste war groß, denn 11 Kinder und 2 Super-Betreuerinnen wollten sich auf den Weg in den Hochschwarzwald machen.
Die Teilnehmer waren: Gabriela und Gloria Grubert, Kyra Christen, Luisa Bommer, Cleo Fritz, Josephin Kloß, Lea und Josua Müssig-Ferman, Chris Keller, David Bruns, Jonathan und Yanick Kloß und unsere beiden Betreuerinnen: Natividad Müssig-Ferman und Kerstin Kloß.
Mit dieser großen Gruppe machten wir uns auf den Weg zum Schluchsee. Wir hatten10 Tage Zeit, den Schwarzwald zu erkunden. Nachdem wir einen wunderschönen Tag im Strandbad und einen vielleicht noch schöneren Tag im direkt am See gelegenen Freibad »Aqua Fun« mit viel Spaß (und leider auch Sonnenbrand) verbracht hatten, stand uns die Besteigung des Feldbergs bevor. Zusammen mit einem »Feldberg-Ranger« lernten wir viel über die Pflanzen und Tiere des Schwarzwalds und wie wir besonders die seltenen Arten schützen können. Besonders das Auerhuhn (männlich Auerhahn) hatte es allen angetan.
Am Ende des Tages bekamen wir alle unser Feldberg-Junior-Ranger-Abzeichen. Doch zuvor mussten wir eine Prüfung bestehen, die aus einem theoretischen Teil, einem kleinen Test über das Neugelernte und aus einem praktischen Teil bestand. Bei diesem Teil bestand die Aufgabe darin, in kleinen Gruppen ein Vogelhäuschen bzw. ein Insektenhotel zu bauen.
Nach diesem Tag fielen alle müde und erschöpft ins Bett. Doch alle freuten sich auf den nächsten Tag, denn ein Stadtbesuch stand auf dem Plan. Zielort war Freiburg. Vom Bahnhof aus machten wir uns auf den Weg in die Freiburger Innenstadt. Wir liefen an vielen kleinen Läden vorbei und jeder hatte Zeit, schon jetzt etwas von seinem Taschengeld auszugeben. Dann stand eine Führung im Freiburger Münster auf dem Plan, welches vor allem durch sein "löchriges" Turmdach einzigartig ist. Dieses einmalige Turmdach bewirkte, dass das Münster im zweiten Weltkrieg als eines der wenigen Gebäude Freiburgs fast vollständig erhalten blieb. Nachdem unser Wissenshunger gestillt worden war, fuhren wir zurück zur Juhe. Nach dem Abend-essen und der Schnecke legten sich alle schlafen.
Nach der üblichen Partie Minigolf stand die Umrundung des Schluchsees auf dem Plan. Vor allem Kerstin freute sich auf den "kleinen Spaziergang". Auf dem Weg gab es viel zu hören und zu sehen. Wir wanderten 11,5 km von unserer Jugendherberge in Seebrugg über den Staudamm nach Aha. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug zurück zur Juhe. Das lange Wandern hatte an den Kräften gezehrt, und so schliefen wir bald ein. Am nächsten Tag ließen wir es ein wenig ruhiger angehen. Wir fuhren mit dem Dampfzug zum Titisee. Dort verbrachten wir die Zeit am See oder schauten uns in den von Touristen nur so wimmelnden Souvenirläden um. Auch am nächsten Tag konnten wir uns ausruhen. Wir malten, spielten oder bastelten in der Jugendherberge. Den Montag verbrachten wir in Hinterzarten.
Wir liefen einen Natur-Erlebnis-Pfad, bei dem wir an vielen Stationen eine ganze Menge Spaß hatten. Doch da das Wetter nicht so gut war, fuhren wir, nachdem wir die Skisprungschanze bestaunt hatten, zurück zum Schluchsee. Die Schnecke machten wir heute ausnahmsweise vor dem Abendessen, da wir danach noch ins Kino gehen wollten. Wir schauten uns den Film »Der Zoowärter« an, der alle zum Lachen brachte.
Am nächsten und letzten Tag war das Highlight der Freizeit geplant: Der Besuch beim Galaxy Schwarzwald Badeparadies mit 18 High-tech Rutschen wie X-tube oder Crazy Viper und Wellenbad. Als wir wieder in Schluchsee angekommen waren, gönnte sich jeder ein Eis, auf das er sich schon lange gefreut hatte. Wir verbrachten den restlichen Nachmittag auf dem Spielplatz und fuhren dann mit der Bahn wieder zurück zur Juhe. Nachdem wir uns gestärkt hatten, trafen sich alle zur Riesen-Abschieds-Schnecke, aus der Josua als Sieger hervorging.
Danach ließen wir uns glücklich und zufrieden in unsere Betten fallen. Am nächsten Tag packten wir unsere Sachen und kehrten unsere Zimmer aus. Nachdem wir uns voneinander verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Weg nach Hause.
Yanick Kloß
Tagesausflug Sensapolis
Wir haben uns am 13. November 2010 morgens auf dem Parkplatz der TG getroffen und uns auf 3 verschiedene Autos verteilt. Und dann, als wir am Sensapolis ankamen, mussten wir noch warten. Dann kamen wir rein. Innen konnte man rutschen, klettern, ins Schloss und in ein Raumschiff gehen. Am besten fand ich den Rollstuhlparcours. Und was ich auch noch gut fand, war der Raum mit den optischen Täuschungen. Mittags durften wir uns aussuchen, was wir essen und trinken wollten. Ich habe Cola und Salamipizza genommen. Es gab auch noch ein Geschenk. Es war ein toller Ausflug.
Josephin Kloß
Sommerferienlager - Es führt über den Main eine Brücke aus Stein...
Eigentlich hatte ich eine lange Fahrradtour für den August geplant, die aber ins Wasser fiel. Karin Klingbeil fragte mich, ob ich nicht für eine Ferienlagerbetreuung einspringen könnte für eine Woche auf Burg Rothenfels. Die australische Betreuerin würde nach der ersten Woche zurückfliegen.
Ich sagte nach meiner geplatzten Radtour zu und begann mich aufs Ferienlager zu freuen. Auf der Zugfahrt durch den einsamen Spessart konnte ich schon einen Eindruck gewinnen von der waldigen Mittelgebirgslandschaft. Die Australier sah ich noch kurz am Zug, bevor sie zum Flughafen fuhren und ich von Jörg Struve zur Jugendherberge in der Burg gefahren wurde.
Auf einer Höhe über dem Main thront die Burg Rothenfels mit ihrem Bergfried. In gemütlichen Kemenaten im Inneren waren wir untergebracht und in einem alten Rittersaal nahmen wir die Mahlzeiten zu uns.
Wir waren zusammen neun, die Jüngsten sind nach den Sommerferien in die 5. Klasse gekommen, der schon allein durch schiere Körpergröße über allem stehende Älteste war schon 15 Jahre alt. Doch das schien gut zu funktionieren. Jeder hatte seine Interessen und kam auch ganz gut auf seine Kosten: An der Burg ist ein schön gelegener großer Fußballplatz, wo Jungs und auch Mädchen gerne waren, und auf der Fahrt nach Würzburg wurden in der prächtigen Residenz Prinzessinnenträume erfüllt: weil die großen Mädchen beide gern Medizin studieren würden, wurde sogar das Zimmerchen besucht, in dem Röntgen die berühmten Strahlen entdeckt haben soll.
Zunächst war ich ganz schön erstaunt, weil alle so lieb und gut erzogen waren. Sie hielten den anderen die Tür auf, sagten "danke", schauten links und rechts, bevor sie eine Kreuzung überquerten. Am Essenstisch oder an der Bushaltestelle führten sie auch mal Gespräche über ihre Vorstellungen von Gott oder Schönheit. Und so komplizierte Begriffe wie "spießig" wurden mir auch gut erklärt: "Das sind die, die sich nur um ihr eigenes Leben kümmern."
Mit Lunchpaket im Rucksack gingen sie mit uns auf längere Wanderungen, überquerten Bäche, badeten teilweise sogar in eiskaltem Wasser, spielten meist einträchtig abends Fußball.
Jonny weiß von sich: »Ich werde nie krank, wenn ich nasse Sachen an lasse.« Das habe ich auch immer gesagt. Zum ersten Mal war ich es, die überzeugen musste. Man wird krank, wenn man die Badesachen anlässt! Oh, mir fehlt es noch an Überzeugungskraft! Jörg war da, angenehm ruhig und so Ferienlager-erprobt, sorgte er dafür, dass ich mich nicht überfordert fühlte und es nicht zu dramatisch wurde, wenn es Streit gab, jemand nie bei der Schnecke gewann oder Heimweh hatte.
Es war mein erstes Ferienlager, das ich mit leiten durfte und bisher war es fast das lustigste und entspannteste für mich!
Hanna Thaler
Ausflug in den Kletterpark
Am Sonntag, 5. Juli, starteten wir mit Timon und Christl Hänel und 8 Kindern unterschiedlichen Alters (8 bis 16) in Richtung Schloss Lichtenstein und dem in der Nähe gelegenen Kletterpark - das war ein toller Kletterkurs auf hohen Seilen, mit acht verschiedenen Stationen, die jeweils über vier oder fünf "Brücken" mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad zu überqueren waren.
Als wir hinkamen, schien die Sonne noch, doch schon, während wir noch Schlange standen, um unsere Ausrüstung zu erhalten, verdunkelte sich der Himmel und es begann zu regnen. Wir warteten den ersten Schauer ab und fragten uns, ob wir wohl direkt von den Baumwipfel-Plattformen herunterrutschen würden - aber wir durften weitermachen (wir nahmen an, dass die Helfer wussten, wovon sie redeten!).
Nachdem wir die Ausrüstung erhalten hatten - Klettergeschirr, Helm und besonders cool aussehender Schal -, bekamen wir die Erklärungen, wie man sicher klettert und wie man sich überhaupt verhält. Kate und ich erhielten diese Instruktionen auf englisch - was für ein Privileg! In kleinen Gruppen je 3 Personen bekamen wir schließlich die Erlaubnis, aufzusteigen. Kate, Lisa und ich wählten unsere erste "Brücke" und los ging's. Dass Kate und Lisa weg waren wie die Raketen, während ich mich wackelig über die Seile vorwärts bewegte, mich an meine Karabiner-Seile klammerte und möglichst nicht nach unten schaute, brauche ich wohl kaum zu sagen. Ich war gerade auf der Hälfte, als der Helfer auf der Plattform hinter mir rief: »Alle abseilen, es kommt ein Gewitter!« - Das waren genau die Worte, die man hören möchte, wenn man sich in der luftigen Höhe von 4 Metern über dem Boden befindet!
Unglücklicherweise war das dann auch das Ende dieser Unternehmung. Jeder musste den Kurs verlassen, weil das Gewitter hereinbrach - insgesamt hatten wir wohl gerade mal 20 Minuten Zeit gehabt zu klettern.
Doch nun trat - nach echter Templer-Tradition - Plan B in Kraft: Mittagessen und ein Gang durch die Nebelhöhle, an der wir auf dem Weg zum Kletterpark schon vorbei gekommen waren. So hatten wir an dem Tag viel Spaß; das Mittagessen hat sehr gut geschmeckt, die Höhle war wirklich sehr eindrucksvoll und natürlich war unsere Gruppe toll - wir lernten Templer-Kinder kennen, von denen etliche in ein paar Wochen mit ins Ferienlager kommen werden. Kate und ich hatten unseren Spaß, auf deutsch/englisch mit den Kindern zu schwätzen. Ein großes Dankeschön an Timon und Christel für die Organisation dieses Tages und unseren Transport - und für die Beantwortung aller unserer Fragen!
Susi und Kate Blackwell
Am Sonntag, dem 5. Juli, wollten wir zu dem Kletterpark auf dem Lichtenstein. Wir hatten auch schon die Klettereinweisung bekommen, als ein Gewitter aufkam. Zuerst warteten wir und gingen zu einer kleinen Wirtschaft; da diese so voll war und das Wetter nicht besser werden wollte, machten wir uns auf den Weg zur Nebelhöhle. Dort aßen wir dann auch. Nach dem Essen stiegen wir in die Höhle. Dort war es kalt und riesige Tropfsteine hingen von der Decke. Nun hatte der Tag doch noch ein schönes Ende genommen! Ich freue mich auch schon auf den nächsten Ausflug mit der Tempelgesellschaft.
Kyra Christen
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